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Ich bin ein Dackel
Ich bin ein Dackel frech und jung, voll Übermut und voller Schwung ! Im Zuchtbuch steht; ich bin von Adel, mein Körperbau sei ohne Tadel !
Und was mit dem Gebiss wird sein, stellt sich so in sechs Monat` ein. Doch seh` auch ich hier kein Bedenken, man muss mir nur `nen Knochen schenken !
Der macht die Zähne nach Bedarf, auch noch für and`re Sachen scharf ! Ganz wunderbar ist rohes Fleisch, nur kein Gewürz und nicht zu weich.
Und "Gassi" gehen, das muss doch sein, sonst mach` ich in die Stube rein. Der grüne Wald ist mein Revier, das ist was für ein Dackeltier !
Die Düfte geh`n mir in die Nase, wo sin die Mäuschen, wo der Hase ? Ich forsch gern` nach im dicksten Dreck, und ist`s am schönsten, muss ich weg !
Wie schrill klingt dieses Rufen Pfeifen, lass später mich gern´ abseifen. Wenn das für mich auch eine Qual, ich freu` mich schön auf`s nächste Mal !
Liebkost man mich, hab` ich es gern, ich bin treu ergeben meinem Herr`n. Weiss auch, ich muss gerhorsam sein ! Darf ich auch mal in`s Bettchen rein ?
Nur zu den Füssen, ich sag`s ehrlich, das fin` ich himmlisch, einfach herrlich ! Das ich heut` hier der Star, das ist doch einfach wunderbar.
Bin meines Wertes mir bewusst, voll Stolz schwillt mir die Dackelbrust. Mein Stammbaum spricht für gute Klasse, wir Dackel sind doch einfach K l a s s e !
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