Die Geschichte unseres Langhaardackel`s

     Luigi vom Wenzelhof 

                geb. 01.06.1999

5. Dezember 2001, Op. linkes Auge

Es war ein schöner Sonntag im August 1999, als wir mit unseren beiden Dackeln "Felix und Hercules" eine Hundeschau besuchten und den neuen Dackel (Louis) der Familie M. kennen lernten, der uns sehr gefiel.
Als wir hörten, dass noch ein Brüderchen abzugeben sei,( dieser aber eigentlich an einen Züchter in die Tschechei verkauft werden sollte),
trafen wir nach vorheriger telefonischer Absprache bei Familie Feller, die zu der Zeit Urlaub in Bonin (Frankreich) machten, am 26.08.99 dort ein.
Wir wurden von einer niedlichen "Welpenmeute", sowie von sehr gepflegten älteren Dackeln herzlich begrüsst.
Als wir uns dann nach einiger Zeit für den "Luigi" entschieden hatten, nahm ich ihn auf den Schoss,prüfte Rute, Hoden und Gebiss. Da ich nur einen Hoden im Hodensack fühlte, nahm dann Frau Feller den Hund auf den Schoss, versuchte durch Heruntermassieren den Hoden in den Hodensack zu bekommen und sagte:, “das solle ich mal zu Hause so machen, dann kommt er schon!” 
Wir glaubten und vertrauten der Züchterin!”


Auch war das linke Äuglein des Luigi`s leicht entzündet, worauf uns Frau Feller eine Augensalbe (IsptoMax) mit gab und sagte: “Das sei harmlos”.
Bevor wir unsere Heimreise antraten, bat mein Mann um eine
Quittung des Kaufpreises über DM 850.- (incl.Tollwutimpfung)
Diese wurde uns auf einem DINA 4 Blatt wie folgt ausgestellt: Erhalt des Kaufpreises.... sowie: Frau Naujokat bestätigt, den Teckel Luigi auf Gebiss, Rute und Hoden geprüft zu haben.

Ahnentafel wird in ca. 14 Tagen nachgeschickt.
Impfpass wurde ausgehändigt. Bonin d. 26.8.1999........ beide unterzeichnet.

Die Heimreise mit unserem neuen "Mitglied" verlief ohne weitere Zwischenfälle.

Kurze Zeit später (der Hoden war immer noch nicht im Hodensack) besuchten wir in der Nähe unseres Wohnortes eine kleine Teckelschau des DTK. 
Der Zuchtrichter stellte bei der Begutachtung unseres Luigis nur einen Hoden im Hodensack fest, er sagte mir, ich solle doch umgehend einen Tierarzt aufsuchen,um feststellen zu lassen, wo sich der zweite Hoden befindet. 
Habe daraufhin Frau Feller angerufen, versuchte ihr mitzuteilen, dass der Hoden immer noch nicht im Hodensack sei,sie aber war zu keinem vernünftigen Gespräch bereit,
war ausser sich und schrie mich an, liess mich nicht mehr zu Wort kommen und “knallte” den Hörer auf !

Wir suchten dann einen Tierarzt auf, der eine Ultraschall-Untersuchung durchführte, die folgendes ergab:
"Der Rüde hat nur einen Hoden im Hodensack auf der rechten Seite. Der linke Hoden befindet sich im Fett-und Bindegewebe der Leiste links.
Er ist klein und unterentwickelt. Es ist unmöglich, dass er schon im Hodensack gewesen ist.
Prognose: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der linke Hoden noch in den Hodensack absteigt..
Ein weiterer Besuch bei einem anderen Tierarzt: Diagnose: angeborene Fehlentwicklung eines Hodens infolge eines ingiunalen Kryptorchismus .


Wie schon erwähnt, war die Züchterin Frau Feller zu keinem vernünftigen Gespräch bereit und so sahen wir uns gezwungen einen Anwalt zu Rate zu ziehen.
Hierbei würde es den Rahmen sprengen, alle Einzelheiten dazulegen.

Diese Geschichte teilte ich am 03.01.01 per Einschreiben dem Präsidenten des DTK Herrn Ransleben mit, der bis zum heutigen Tag keine Reaktion zeigte !
Wir haben dann diesen “Fall” unserem Anwalt übergeben. ( Es lief ca. 1 Jahr)
Urteil vom 25.10.2000 (Amtsgericht Aschaffenburg   ........ Ich sei mit meinen Behauptungen beweispflichtig.
Dieser Behauptung entgegen steht die von der Klägerin unterschriebene Quittung. Und:” Aussage gegen Aussage der beiden Ehemänner”.......
Meine Tierärztlichen Bescheinigungen und gleichzeitigen Beweise wurden im Urteil 
nicht erwähnt. Auch hier bleiben die Gründe im Dunkeln ! Ebenfalls wollte das Gericht einen Sachverständigen zu Rate ziehen,dieses nicht geschah, aus welchen Gründen auch immer, bleibt ebenfalls dahin gestellt.
Das Urteil fiel somit leider für mich negativ aus, obwohl es für den objektiven Beobachter unverständlich ist !
Unser Luigi war immer noch in ärztlicher Behandlung. Es mussten die stark entzündeten Mandeln entfernt werden.

Da immer wieder aus dem linken Nasenloch ein eitriges Sekret austrat, wurde ein Nasenabstrich gemacht.
Diagnose: Mehrere grampositive Kokken in hoher Keimzahl, sowie Streptococcus canis; dieses wird bei Hunden und Katzen bei eitrigen Infektionen wie z.B. Pyodamin, Otitiden, Urogenitalinfektionen und Septikämen der Welpen nachgewiesen.  

Weiterhin musste Luigi`s linkes Auge behandelt werden. Nur wenige Augenblicke traten durch die Medikamente kurze Besserungen ein. 
Ein weiterer Nasenabstrich wurde erforderlich ; ( es lag genau ein Jahr dazwischen)..... gleiches Ergebniss;  Kokken in hoher Keimzahl..........   

Ein langbekannter Gebissfehler seiner anfänglich vorhandenen Mandibula angusta hat sich von selbst korrigiert.
Geblieben ist eine Kippung der Vorbacken-Backenzähne im Unterkiefer rechts ab dem 4. Vorbackenzahn bis zum 2. Backenzahn,
dargestellt, dass die Zähne lefzenseitig an den entsprechenden Vorbacken-und Backenzähnen
vorbei beissen. ( umgekehrtes Scherengebiss-distognate Molarenrelation )

Der Zustand des linken Auges verschlechterte sich wieder, nun war es eine “Keratitis profunda circumscripta pigmentosa sicca”.

Am Abend des 2. Dezember 2001 musste ich mit unserem Luigi in die Tierklinik; bei der Untersuchung des linken Auges stellte der Tierarzt eine hochgradige Schmerzempfindlichket am Auge fest.
Zentral der Cornea war eine von weisser Trübung umgebene Öffnung sichtbar, aus der Sekret und Gewebeteile heraustraten. ( Perforiertes Hornhautulkus nach chronischer Keratitis ).
Nach Absprache mit dem Tierarzt haben wir uns entschlossen, eine Bulbusextirpation durchzuführen, um weitere Operationen unserem allerliebsten Freund zu ersparen..
Es ist zu unserer Freude eine Besserung eingetreten, denn erst seitdem hat unser Luigi das Bellen und Spielen entdeckt, was ihm vorher durch kräftigere Bewegungen immer wieder Schmerzen bereitete.
Dieser kleine "Kerl" hat viel leiden müssen, er war immer sehr tapfer, gut dass er seinen lieben Freund Flori hat, von dem er sehr geliebt wird........................
                                 von uns natürlich ganz besonders !

Wie schon erwähnt, hielt sich zu der Zeit die Züchterin Frau Feller an ihrem Urlaubsort Bonin/Frankreich auf, schon da hätte sie sofort einen Tierarzt aufsuchen müssen, um sich zuvergewissern,dass Luig`s Auge keine Erkrankung oder Verletzung der Hornhaut aufweist, stattdessen sagte sie zu mir: “Das ist harmlos

Aus dem Sachverständigengutachten (2004) geht hervor, dass der Einsatz von “IsoptoMax” bei Keratitis Ulzera beim Welpen ein Kunstfehler ist.

Anmerkung zum Gerichtsbeschluss: (Auge)

In der Begründung stützt sich die Richterin im wesentlichen darauf, dass es mir nicht gelungen ist zu beweisen,dass die Augensalbe “IsoptoMax” allein ursächlich für die Erkrankung des betr. Auges war.. Und somit ist auch das Urteil für mich negativ ausgefallen.

Hier bekommen Sie Einblick in die original ärztlichen Bescheinigungen (Hoden)

Dortmund VDH 19.10.2002

Kauf Luigi.....”Quittung”

Mein Impfpass

Hier kommt Ihr auch auf die Seite: “Mein Impfpass”

Bitte Bilder anklicken!

Ich habe nur  e i n  Äuglein, einen Hoden, eine n i c h t korrekte Zahnstellung und Epilepsi, werde aber mehr geliebt als alles andere auf der Welt...das zeigen mir durch viel Liebe mein Frauchen und Herrchen!” Auch mein bester Freund “Flori” ist immer ganz lieb zu mir!”

Im Oktober 2000 wollte ich eine DNA-Analyse der Elterntiere unseres Luigi vom Wenzelhof durchführen lassen,dieses wurde mir vom Bundeszuchtwart des DTK Herrn Hans Wördemann verweigert.......Sein Wortlaut: ”Es besteht kein Anlass zu einer Abstammungskontrolle”

“In dieser wahren Geschichte stecken noch viele Ungereimtheiten!”

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