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Wir suchten dann einen Tierarzt auf, der eine Ultraschall-Untersuchung durchführte, die folgendes ergab: "Der Rüde hat nur einen Hoden im Hodensack auf der rechten Seite. Der linke Hoden befindet sich im Fett-und Bindegewebe der Leiste links. Er ist klein und unterentwickelt. Es ist unmöglich, dass er schon im Hodensack gewesen ist. Prognose: Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der linke Hoden noch in den Hodensack absteigt.. Ein weiterer Besuch bei einem anderen Tierarzt: Diagnose: angeborene Fehlentwicklung eines Hodens infolge eines ingiunalen Kryptorchismus .
Wie schon erwähnt, war die Züchterin Frau Feller zu keinem vernünftigen Gespräch bereit und so sahen wir uns gezwungen einen Anwalt zu Rate zu ziehen. Hierbei würde es den Rahmen sprengen, alle Einzelheiten dazulegen.
Diese Geschichte teilte ich am 03.01.01 per Einschreiben dem Präsidenten des DTK Herrn Ransleben mit, der bis zum heutigen Tag keine Reaktion zeigte ! Wir haben dann diesen “Fall” unserem Anwalt übergeben. ( Es lief ca. 1 Jahr) Urteil vom 25.10.2000 (Amtsgericht Aschaffenburg ........ Ich sei mit meinen Behauptungen beweispflichtig. Dieser Behauptung entgegen steht die von der Klägerin unterschriebene Quittung. Und:” Aussage gegen Aussage der beiden Ehemänner”....... Meine Tierärztlichen Bescheinigungen und gleichzeitigen Beweise wurden im Urteil nicht erwähnt. Auch hier bleiben die Gründe im Dunkeln ! Ebenfalls wollte das Gericht einen Sachverständigen zu Rate ziehen,dieses nicht geschah, aus welchen Gründen auch immer, bleibt ebenfalls dahin gestellt. Das Urteil fiel somit leider für mich negativ aus, obwohl es für den objektiven Beobachter unverständlich ist ! Unser Luigi war immer noch in ärztlicher Behandlung. Es mussten die stark entzündeten Mandeln entfernt werden.
Da immer wieder aus dem linken Nasenloch ein eitriges Sekret austrat, wurde ein Nasenabstrich gemacht. Diagnose: Mehrere grampositive Kokken in hoher Keimzahl, sowie Streptococcus canis; dieses wird bei Hunden und Katzen bei eitrigen Infektionen wie z.B. Pyodamin, Otitiden, Urogenitalinfektionen und Septikämen der Welpen nachgewiesen.
Weiterhin musste Luigi`s linkes Auge behandelt werden. Nur wenige Augenblicke traten durch die Medikamente kurze Besserungen ein. Ein weiterer Nasenabstrich wurde erforderlich ; ( es lag genau ein Jahr dazwischen)..... gleiches Ergebniss; Kokken in hoher Keimzahl..........
Ein langbekannter Gebissfehler seiner anfänglich vorhandenen Mandibula angusta hat sich von selbst korrigiert. Geblieben ist eine Kippung der Vorbacken-Backenzähne im Unterkiefer rechts ab dem 4. Vorbackenzahn bis zum 2. Backenzahn, dargestellt, dass die Zähne lefzenseitig an den entsprechenden Vorbacken-und Backenzähnen vorbei beissen. ( umgekehrtes Scherengebiss-distognate Molarenrelation )
Der Zustand des linken Auges verschlechterte sich wieder, nun war es eine “Keratitis profunda circumscripta pigmentosa sicca”. Am Abend des 2. Dezember 2001 musste ich mit unserem Luigi in die Tierklinik; bei der Untersuchung des linken Auges stellte der Tierarzt eine hochgradige Schmerzempfindlichket am Auge fest. Zentral der Cornea war eine von weisser Trübung umgebene Öffnung sichtbar, aus der Sekret und Gewebeteile heraustraten. ( Perforiertes Hornhautulkus nach chronischer Keratitis ). Nach Absprache mit dem Tierarzt haben wir uns entschlossen, eine Bulbusextirpation durchzuführen, um weitere Operationen unserem allerliebsten Freund zu ersparen.. Es ist zu unserer Freude eine Besserung eingetreten, denn erst seitdem hat unser Luigi das Bellen und Spielen entdeckt, was ihm vorher durch kräftigere Bewegungen immer wieder Schmerzen bereitete. Dieser kleine "Kerl" hat viel leiden müssen, er war immer sehr tapfer, gut dass er seinen lieben Freund Flori hat, von dem er sehr geliebt wird........................ von uns natürlich ganz besonders !
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